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Home Archive for September 2016


Es ist warm und ich brauche die Jacke nicht. 
Am Wasser ist noch ein Platz frei. Für mich gemacht.
Ich setze mich. 
Um mich herum herrscht reges Treiben. 
Ich bemerke es kaum. 
Ich schaue aufs Wasser, wo die Lichter spielen. 
Schillernd. Farbig. Wunderschön. 





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Ein kleiner Rückblick auf Anfang des Jahres, zu der wundervollen Zeit, wenn es in der Natur wieder zu sprießen beginnt und alles von neuem ergrünt. Die ersten warmen Strahlen der Sonne, wärmen den Boden und irgendwie liegt besonders zu dieser Zeit eine ganz eigene heitere Stimmung in der Luft, die ich sehr zu schätzen weiß.
Ich hatte gerade meine älteren Bilder durchgesehen und dachte mir, dass ich sie einfach hochladen sollte, einfach aus dem Grund, dass trotz sommerlicher Temperaturen, der Herbst Einzug hält und alles welkt...


Wenn man durch Leipzig's Straßen geht, offenbart sich oftmals dieses traurige Bild...
Ausgezehrte, verlassene Überbleibsel von einst solch getreuen Wegbegleitern.
Aber ich muss sagen, diese Dreistigkeit fasziniert mich in irgendeiner Art und Weise, auch wenn ich natürlich hoffe, dass mein eigenes Rad von einem solchem Schicksal verschont bleiben mag.
Und auf eben so einer komischen Art und Weise geben diese Überbleibsel als grotesk schönes Bild ab, als würden sie dort warten endlich geholt zu werden und zumindest ihre Geschichte erzählen zu dürfen.





Ich hatte so viele Bedenken, als ich hierher zog. Doch mittlerweile bin ich über die Lage wirklich sehr glücklich - auch wenn das Gefängnis und die Forensische Psychiatrie nur ein paar Meter von hier entfernt sind :D. 
Doch hier kann ich auf meinem Balkon sitzen und in die grünen Baumkronen der Bäume im Park schauen, während sich einzelne Spatzen gelegentlich auf dem Geländer verirren. Und wenn ich will, kann ich einfach in den ebenfalls eher seltener besuchten Park gehen...
Ich genieße die Ruhe.  


Ich habe es schon immer geliebt des nachts durch die Straßen zu wandeln. Eine jede Straße, ein jedes Haus, ein jedes Blatt bietet im Licht des Mondes und der Straßenlichter ein völlig anderes Antlitz.
Und doch ist alles noch so vertaut. Die vielen verschieden Lichter sind wundervoll, verzaubernd.
-Einmal kurz durchatmen, ein Vorteil der Schlaflosigkeit-


Die Tram nach Hause am Stadtrand ist fast leer. 



Die letzten Meter bis nach Hause gehe ich durch den Park, begleitet vom Rascheln trockener Blätter, die unter meiner Sohle brechen.
Über mir sehe ich vereinzelt Sterne und den Mond. Ich muss mich nicht beeilen.
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