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Es ist zwar doch noch bald ein ganzer Monat hin bis uns die Feiertage erreicht haben. Doch wie jedes Jahr weihnachtet es bereits egal wohin man geht.
Und stressig ist die Vorweihnachtszeit und so rutschen auch die Weihnachtsfeiern immer weiter vor im Kalender. So hat auch heute die kleine "Feier" meiner Berufsschulklasse stattgefunden. Gerade wo man sich halbwegs kennen gelernt hat, nimmt man auch schon wieder Abschied für die nächsten acht Wochen. Es ist schon schade irgendwo, wer hätte gedacht, dass man einmal die Schule vermissen würde?
In unserer kleinen Runde hat sich auch heraus gestellt, dass mein Deutschlehrer aus der selben Ecke kommt wie ich. Und wie man da schon anfängt von Vergangenem zu schwärmen, teile ich heute mit euch ein paar ältere Bilder aus Treuen/Altmannsgrün.

Nächste Woche geht es also wieder auf Arbeit und darauf freue ich mich auch schon. Ein Vorteil an der Arbeit im Gegensatz zur Schule ist, dass man Nachmittags nach Hause kommt und das Gefühl hat wirklich etwas sinnvolles,produktives gemacht zu haben und sich beruhigt zurücklehnen kann, ohne noch lernen zu müssen.


Viel zu zeitig tut sie das im Moment, die Sonne. 
Verschwindet sie doch hinter dem Horizont aus ausgedürrten und kahler werdenden Baumkronen. 
Den Himmel in ein warmes Farbenspiel aus Blau, Violett, Rot und Gelb kleidend. 
Während sie uns in die kalte Dunkelheit entlässt...


Das Ende des Tages. Immer wieder ein unfassbar schöner Anblick. 















Es ist ein Stück her, dass ich zuletzt etwas geschrieben habe. Derzeitig geht es bei mir etwas turbulent zu. Ich werde kommenden Monat als Künstlerin auf der EpicCon in Frankfurt mit eigenem Stand vertreten sein und es gibt noch Unmengen für mich zu tun. Obendrauf bin ich sehr viel unterwegs und fahre auch regelmäßig in meine Heimat, was ich liebe, welches jedoch eben so gut Stress bedeutet. Besonders für einen so verpeilten und unorganisierten Menschen wie mich. Aber um Zeit mit den Liebsten zu verbringen, nehme ich das gerne in Kauf.
Ich finde es unglaublich schwer Beziehungen aufzubauen und zu halten, sie zu pflegen. Man investiert sehr viel, sehr viel von sich selbst auch. Man möchte gern für jeden da sein, sich bei jeden melden, immerhin denkt man doch auch oft an sie. Doch es ist eine schier unmögliche Aufgabe, wie mir scheint. Vor allem für mich, da ich keinen Überblick habe. Und manchmal frage ich mich, ob es wirklich so sinnvoll ist. Man wird vor viele Entscheidungen gestellt, muss Prioritäten setzen, aber für jede, die dir ammeisten am Herzen liegen, sollte dir einfach nichts zu teuer sein.




Dieses Wochenende war es endlich mal wieder soweit, dass ich die Zeit und - vor allem - die Motivation fand, einmal wieder hinaus zu gehen, zu fotografieren und zu zeichnen. Ich kann es mir nicht immer recht erklären, woran es liegt, dass ich von Zeit zu Zeit so unglaublich antriebslos und, ja, auch etwas soziophobisch werde. Ein etwas ungünstiger Zeitpunkt für solche Verstimmungen, habe ich doch noch so viel zu tun und -eigentlich - auch noch so viele Ideen, was ich in nächster Zeit gerne umsetzen möchte....
Das vergangene Wochenenden hat mir nun auf jeden Fall geholfen wieder aus diesem -zum Glück kleinen- Loch hinaus zu steigen.
In meinem letzten Blog schwärmte ich zwar auch schon bereits  - etwas - von der Herrlichkeit der Herbstes, aber hier wollte ich euch die schönsten Blätterfärbungen, die mir auf meinen Wegen am Wochenende durchs Vogtland und durch Leipzig begegnet waren,nicht vorenthalten.










 



















Der Herbst hat uns nun wohl doch in seiner vollen Pracht erwischt. Es ist kalt und grau und nass und ein jeder sehnt sich nach etwas Sonnenschein. 
Ich habe eine sehr gespaltene Haltung zum Herbst, ja man könnte sagen sie sei genauso ambivalent wie der Herbst selbst. 

In ihm steckt so viel Ästhetik, so viel Schönheit.
Sind sie nicht wundervoll? All diese herrlichen und satten Farben des Laubes, dass sich färbt? Warme und in sich stimmige Farben. Die Wälder und Parkanlagen werden bunt. Die Blätter werden von kühlen, kräftiger wehenden Winden aus den Kronen der Bäume geweht. Sie tanzen. Sie tanzen im Winde ihr prachtvolles Farbenspiel. Ich könnte dem ewig zusehen;
Doch zur gleichen Zeit deuten all diese wunderschönen Farben auf Vergänglichkeit und Tod. Die Blätter färben sich und fallen, weil kein Leben mehr ihnen steckt. Die Natur wappnet sich für eine karge Zeit. Und gleichzeitig scheint alles etwas langsamer zu vergehen. Es wird ruhiger auf den Straßen, denn es wird früher dunkel und das Wetter ist unangenehm., in den Parks trifft man nunmehr nur noch auf Hundebesitzer und tapfere Radfahrer und auch man selbst möchte sich viel lieber den Tag über in einen dicken Schal und Strickpullover kuscheln.

Im Herbst werde ich immer besonders nachdenklich und ruhig, mit einer großen Tasse Tee in der Hand dem Rauschen des Regens lauschend. Geht es euch manchmal auch so? Was ist euer Rezept gegen herbstliche Melancholie?

Ich lese jetzt noch weiter ein gutes Buch.



    


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